Als Fenster werden hier hochtransparente Flächen bezeichnet, die, meist in Form unregelmässiger Vierecke, über den Bildgrund gelegt werden. Dieser entsteht, im Gegensatz zum direkt und malerisch aufgetragenen «Fenster», mittels eines Druckverfahrens. Das «Fenster» verweist auf diesen Bildgrund, der das eigentliche Objekt des Bildes ist. Der Blick mag zuerst auf die Fläche, auf das «Fenster» gerichtet sein, danach aber auf das, was von ihm nicht verdeckt oder verhüllt wird. Da der Bildgrund relativ amorph gestaltet ist, verweist eine formal klare Gestalt auf einen deutlich amorpheren Bildinhalt.

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